REACH Weiterentwicklung: (AP 11) Gemeinsamer Workshop der ECHA / DE -Behörden zur Regulierung von Stoffen in Erzeugnissen (FKZ: 3717 67 410 0)

Besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen können Risiken für Mensch und Umwelt erzeugen und ein Hindernis für die Kreislaufwirtschaft sein, wenn sie in recycelten Materialien vorhanden sind. Besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) in Erzeugnissen sind von der ECHA und der EU-Kommission in Bezug auf Informationsanforderungen, Zulassungen und Beschränkungen in ihrem 5-Jahresplan als prioritäres Maßnahmenfeld benannt.

Der Workshop “Prioritäres Aktionsfeld: besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen – Status quo und Optionen, die Regulierung zu verbessern” bot den Experten der zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten, der ECHA sowie der EU-Kommission die Gelegenheiten, ihre Erfahrungen in diesem Feld miteinander auszutauschen. Der Workshop begann mit Vorträgen des Umweltbundesamtes (UBA) und des Instituts für Risikobewertung (BfR), der ECHA sowie der EU-Kommission. Danach wurden die folgenden Themen in einem „World Café-Setting“ diskutiert: Verbesserung der Verfügbarkeit von Expositionsdaten, Screening und Priorisierung von Erzeugnis-(unter-)-kategorien, Kommunikation in der Wertschöpfungskette und Risikokommunikation, Balance zwischen Informationsanforderungen und Ressourcen, Zusammenspiel von Beschränkungen und Zulassung sowie Synergien zwischen regulatorischen Maßnahmen verstärken.

Der Workshop fand am 17. Oktober 2019 in Berlin, im Institut für Risikobewertung statt.

Kontakt:

Dirk Jepsen

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