Erhebung der Struktur des Altölsammelmarktes und Optimierungspotenziale für bessere Altölqualitäten im Kontext der Abfallhierarchie (FKZ 3714 31 3270)

Das Vorhaben befasst sich mit der Untersuchung des Verbleibs und der Verwertung von Altölen in Deutschland. Zur periodischen Prüfung der Wirksamkeit der rechtlichen Rahmensetzungen zur Altölverwertung und insbesondere deren Vollzug durch die Länder ist eine auf statistischen Basisdaten basierende Stoffstromanalyse erforderlich. Das zu Grunde liegende Berechnungsmodell wurde im Rahmen des Vorhabens geprüft und aktualisiert. Ergänzend wurde eine Betrachtung der Markt-, Sammel- und Entsorgungssituation vorgenommen. Dem Gesamtabsatz von Schmierstoffen in Höhe von 1.090.325 t steht ein Altölrücklauf von 467.250 t. Zusammen mit den Netto-Importen in Höhe von 128.600 t ergibt sich ein Altölaufkommen von 595.850 t. 88 % des Altölaufkommens (525.180 t) gehen in die stoffliche Verwer-tung, davon wiederum 72 % in die Basisölproduktion. Eine Menge von 37.980 t geht in die energetische Verwertung in der Kalk- und Zementindustrie (rund 6,3 %). Bei rund 32.690 t ist der Verbleib unklar (rund 5 % des Altölaufkommens).

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Dirk Jepsen

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