Anforderungen der neuen NERC-Richtlinie an die Emissionsberichterstattung (FKZ 3717 51 101 0)

Seit dem 31. Dezember 2016 ist die neue „NEC“-Richtlinie (2016/2284/EU) „über die Reduktion der nationalen Emissionen bestimmter Luftschadstoffe“ in Kraft. Die neue NEC-Richtlinie verpflichtet die EU-Mitgliedstaaten, ab dem Jahr 2030 neue Minderungsziele zu erreichen, die über die bisher regulierten Luftschadstoffe SO2, NOx, NMVOC und NH3 hinausgehen. Erstmals werden die Mitgliedsstaaten verpflichtet, Emissionsinventare für Feinstäube, Schwermetalle und POP zu erstellen. Vor diesem Hintergrund werden die Anforderungen der neuen NEC-Richtlinie analysiert und das System der deutschen Emissionsberichterstattung untersucht. Anhand des Vergleichs der Anforderungen der neuen NEC-Richtlinie und der aktuellen Berichterstattung wird eine Defizitanalyse erstellt. Die Analyse nennt die Bereiche im Berichtssystem, die gestärkt werden müssen. Auf Basis der Defizitanalyse werden Verbesserungsmaßnahmen benannt, mit dem Umweltbundesamt abgestimmt und prioritäre Maßnahmen, wie zu Schwermetallen und POP, bearbeitet. Zusätzlich erfolgt im Projekt die Unterstützung des Umweltbundesamtes beim Treffen der „Task Force on Emission Inventories and Projections“ (TFEIP) im Jahr 2019.

Kontakt:

Christian Tebert

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