UrbanFactory II – Ressourceneffiziente Stadtquartiere durch urbane Produktion

Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) wird in diesem Vorhaben (Urban Factory II) das Konzept der „Urbanen Fabrik“ auf Basis des im Vorgängerprojektes „Urban Factory – Entwicklung ressourceneffizienter Fabriken in der Stadt“ (Urban Factory I) entwickelten Systemverständnisses weiterentwickelt. Übergeordnetes Ziel ist es, die Ressourceneffizienz des „Stadt-Fabrik-Systems“ zu steigern, indem Ressourcenflüsse unterschiedlicher Verursacher*innen, Nutzer*innen und Erzeuger*innen sinnvoll (ökonomisch, ökologisch und soziale Kontexte berücksichtigend) verbunden werden. Konkret werden im Rahmen von Urban Factory II Sharing-Potenziale in den Projektgebieten Braunschweig und Wolfsburg identifiziert und geeignete Maßnahmen entwickelt und umgesetzt, die Ressourcenströme der verschiedenen Akteure sinnvoll verknüpfen. Das im Zuge der Umsetzung der Maßnahmen generierte Wissen wird anschließend für eine systemische Bewertung innovativer Geschäftsmodelle für die urbane Produktion verwendet. Das Forschungskonsortium besteht aus vierzehn Organisationen aus der Wissenschaft und Praxis sowie Unternehmen in den Modellregionen. Als Teil des Projektkonsortiums trägt Ökopol die Rolle eines Multiplikators und verantwortet ein Teilvorhaben zur Bewertung von innovativen Geschäftsmodellen der urbanen Produktion und deren Wirtschaftlichkeit. Darüber hinaus unterstützt Ökopol die Industrie- und Anwendungspartner bei der Umsetzung der Maßnahmen (z. B. bei der Etablierung von Sharing-Konzepten oder kollektiver Dienstleistungen für das Quartier).

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Till Zimmermann